Gesehen, gelesen, gehört 2016, Teil 4


gesehen:

Breaking Bad, Staffel 5 (Netflix) – mit der finalen Staffel ist nun auch diese Serienlücke geschlossen.

Die Shannara-Chroniken (Amazon Prime Video) – eine eher durchwachsene Serie, deren Darstellern man anmerkt, dass sie eher aufgrund ihres Aussehens denn aufgrund ihrer mimischen Fähigkeiten gecastet wurden. Die Story reicht dann aber doch, um wöchentlich 45 Minuten Zeit zu investieren.

The Hatefull Eight – die Kritiken waren durchwachsen, ich hatte wenig zu kritisieren. Starke Dialoge, starke Akteure, ausreichend Blut und weggeschossene Körperteile.

Skins, Staffeln 1 & 2 (Netflix) – englische Serie um eine Gruppe von Teenagern, die zwischen Sex, kaputten Elternhäusern und Drogen versuchen, erwachsen zu werden. Hierzulande eher unbekannt, aber lohnend.

Fresh Meat, Staffeln 1-4 (Netflix) – ebenfalls aus England, ebenfalls Sex, kaputte Elternhäuser, Drogen. Die Handlung dreht sich um die Bewohner einer Studenten-WG in Manchester und deren Beziehungen untereinander. Etwas lustiger als Skins, ebenfalls sehenswert.

Der Auftrag (Schauspiel Hannover) – Heiner Müllers Revolutionsstück in der Inszenierung von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner mit Corinna Harfouch, Hagen Oechel, Janko Kahle, Jonas Steglich, Daniel Nerlich, Jürgen Kuttner und Julia Schmalbrock, die an diesem Tag erstmals Sarah Franke ersetzte.

Vollplaybacktheater: Die drei ??? und der Phantomsee

gelesen:

Navid Kermani: Ungläubiges Staunen. Über das Christentum (C.H.Beck)

Kermani nähert sich dem Christentum über die christliche Kunst. Unabhängig vom religiösen Hintergrund seiner Betrachtungen ist dieses Buch ein wunderbares Beispiel dafür, wie man sich Kunst annähern kann, wie man genau betrachtet, wie man interpretiert und mit welchen Ausdrucksmitteln Kunst Wirkung erzielt.

Fritz J. Raddatz: Tagebücher 2002-2012 (Rowohlt)

In den Tagebüchern seiner letzten Jahre muss Raddatz Abschied nehmen von vielen Weggefährten. Und natürlich fühlt er sich bis zum Schluss von nahezu jedem ungerecht behandelt oder zumindest nicht ausreichend gewürdigt. Das Angenehme: Raddatz war sich seiner Eitelkeit immer bewusst und hat sie reflektiert.

Annika Krump: Tagebuch einer Hospitantin (Alexander Verlag)

Krump erzählt von den knapp anderthalb Jahren, die sie an der Volksbühne verbracht hat. Es sind die frühen Neunziger, die wilden Jahre am Beginn der Ära Castorf. Theater zwischen Rausch, dem Willen, Neues zu schaffen und Scheitern.

Beate und Serge Klarsfeld: Erinnerungen (Piper)

Zwei Menschen, ohne deren Unermüdlichkeit und permanenten Einsatz die Aufarbeitung der Nazi-Zeit vielleicht anders verlaufen wäre; die sich gegen alle Widerstände durchboxten, in einer Zeit, als viele die Verbrechen lieber verdrängt hätten als sich der eigenen Geschichte zu stellen.

David Wagner: Vier Äpfel (Rowohlt)

Ein Kammerspiel im Supermarkt. Präzise Beobachtung des Alltäglichen führt im Wagners Roman zur Reflexion des eigenen Lebens.

Patrick Breitenbach und Nils Köbel: Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden. Streifzug durch den Garten der Philosophie (Lübbe)

Ein Buch, basierend auf Breitenbachs und Köbels Grimme-Preis-prämierten Podcast Sozipod. Erst begonnen, sehr klug und unterhaltsam.

gehört:

Hip Hop Most Wanted (Playlist Spotify)

ARD-Radiotatort „Rote Wasser“

 

 

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