Abstimmung über Hotlist-Kandidaten beginnt


Bis zum 15. August kann jeder aus 30 Titeln seinen Favoriten auswählen.

Alles weiter auf der Hotlist-Seite.

Bedauerlich in diesem Jahr finde ich, dass bereits eine Vorauswahl getroffen wurde. Unter den Titeln, die nicht nominiert sind, finden sich nämlich etliche Perlen, die die Chance der Leserabstimmung verdient hätten.

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Flucht ohne Wiederkehr. David Vann „Im Schatten des Vaters“


Ein Jahr in einer Hütte in der Wildnis einer Insel Alaskas. Ein Jahr, in der eine brüchige Vater-Sohn-Beziehung auf ein neues Fundament gestellt werden soll. Fischen und Jagen, um Vorräte für den Winter anzulegen, Holz hacken und trocknen, dabei sollen sich Vater und der heranwachsende Sohn wieder näher kommen. Ein großes Abenteuer eben, ein bisschen Robinson, ein wenig Jack London und Jules Verne – Stoff, aus dem gefällige Coming-of-Age-Geschichten entstehen.

Im Schatten des Vaters erzählt keine derartige Geschichte. Der Text erzählt von einer Unternehmung, die von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist und die langsam, aber zielstrebig auf ihren entsetzlichen Höhepunkt zusteuert.

An dieser Stelle gerät der Rezensent ins Stocken, denn man kann dieses Buch nicht angemessen würdigen, ohne zu viel von seinem Inhalt zu erzählen. Deshalb: Wer mag, kann jetzt aufhören zu lesen und darauf vertrauen, dass es sich bei Im Schatten des Vaters um ein großes Buch handelt, vielleicht das beste bisher in diesem Jahr.

Jim hat mehrere verpfuschte Beziehungen hinter sich, ist unzufrieden mit seiner Arbeit als Zahnarzt und die Steuerfahndung hat bei ihm Unregelmäßigkeiten entdeckt. Zeit zur Flucht aus dem Alltag, Roy, sein Sohn, soll dabei sein Fluchthelfer sein. Widerwillig, seelisch erpresst von seiner Mutter, fügt sich Roy und begleitet den Vater. Der ist denkbar unfähig, das Leben in der Einsamkeit zu meistern. Ein Bär zerstört einen Großteil der Vorräte, der Vater stürzt und verletzt sich, das vermeintliche oder erhoffte Naturidyll ist wenig idyllisch.

Das Leben fernab der Zivilisation hat nur wenige halbwegs glückliche Momente.

Die wahre Bedrohung aber entspringt nicht der Natur. Schnell wird klar, dass Jim unter Depressionen leidet. Sein Sohn muss Nacht für Nacht das Weinen des Vaters anhören. Zur Überforderung, mehr und mehr auf sich allein gestellt den beschwerlichen Alltag zu meistern, gesellt sich ein emotionales Extrem, dem der 13-Jährige nicht gewachsen ist. Sein Vater benutzt ihn, um die Unzulänglichkeiten seines eigenen Lebens bei ihm abzuladen, in der Hoffnung, eine Art Absolution zu erhalten. Dazwischen immer wieder Phasen, in denen der Vater bemüht scheint, seine Vaterrolle zu erfüllen. Daran, dass dies Fassade ist, besteht allerdings kein Zweifel.

Das größte Opfer

In der Enge der Hütte wird Roy zudem Zeuge, wie Jim am Funkgerät ebenso verzweifelt wie vergeblich versucht, seine letzte Frau Rhoda, die er wie alle anderen auch betrog, zurückzugewinnen. Beim letzten dieser Versuche, während dem Rhoda unmissverständlich zu verstehen gibt, dass die Beziehung keine Chance mehr hat, hat Jim seine Pistole, eine 44er Magnum, in der Hand. Alles scheint auf einen Selbstmord des Vaters hinauszulaufen, die erschütternde Wendung ist „Flucht ohne Wiederkehr. David Vann „Im Schatten des Vaters““ weiterlesen

Meine Lieblingsbücher der ersten Jahreshälfte 2011


Es ist wieder an der Zeit, einen Rückblick auf das erste Bücherhalbjahr zu werfen.

Komischstes Buch: Sven Regener: Mein Jahre mit Hamburg-Heiner

 

zeitgenössische Belletristik: Rafael Horzon: Das weisse Buch

Es könnte auch in der Kategorie drüber stehen, die Geschichte eines Tausendsassas, voller abstruser Ideen. Eine Akademie wird gegründet, ein Apfelkuchengeschäft, ein Möbelladen, in dem es nur Regale zu kaufen gibt. Außerdem entwirft Horzon den Plan, durch Fassadenverschalung zur Stadtverschönerung beizutragen, handelt sich dabei Ärger mit seinem Vermieter ein. Schön erzählte (in Teilen) fiktionale Autobiographie eines Künstlers, der alles, nur kein Künstler sein will.

Erschienen bei Suhrkamp

 

 

Krimi: Tony O’Neill: Sick City

 

Sachbuch: Lentes/Roth (Hrsg.) Im Bahnhofsviertel. Expeditionen in einen legendären Stadtteil

Umfassendes, vielschichtes Porträt des Frankfurter Banhofviertels. Der Band versammelt Beiträge von Autoren wie Jakob Arjouni und Martin Mosebach, klärt über Mythen der Laufhausprostitution auf, erinnert an die Zeit, als das Viertel die Zentrale des deutschen Pelzhandels war. Eine liebevoll-kritische Topologie, reich bebildert. Auch für Nicht-Frankfurter.

Erschienen im B3-Verlag

 

 

Wiederkehrendes Ärgernis

Das immer wieder vergebliche Warten auf eine Spiegel-Bestsellerliste, von deren Top-Ten-Titeln ich nicht nur einen oder zwei lesen möchte. Und damit das vergebliche Warten darauf , dass sich Qualität besser verkauft als am Reißbrett entworfene Dutzendware.

Und eure Favoriten?

Pulp vom Allerfeinsten. Tony O’Neill: Sick City


Es gibt Romane, die schreien auf jeder Seite nach einer Verfilmung. Sick City von Tony O’Neill ist einer dieser Romane. Und als mögliche Regisseure hat man Tarantino, Rodriguez oder Terry Gilliam vor Augen.

Jeffreys Lover, ehemaliger Cop des LAPD und Jeffreys Sugar Daddy, liegt tot im Bett. Junkie Jeffrey ist von der Situation zunächst überfordert, eigentlich ist er den ganzen Roman über überfordert. Im Safe findet er Bargeld, ein bisschen Heroin, eine Knarre und eine Filmdose. Die entpuppt sich als das große Los, enthält sie doch einen Pornofilm, gedreht im Haus von Sharon Tate und unter heftigem Einsatz einiger Mitglieder von Hollywoods Schauspielerelite.

Zusammen mit Randal, Filmproduzentensohn und zwischen Exzess und erzwungenem Entzug pendelnd, sucht Jeffrey einen Käufer für den Film. Man ahnt es, die Sache gerät zum Höllentrip, die beiden Junkies verlieren zusehends die Kontrolle über das Geschehen. Bald entspannt sich in allerschönster Trash-Manier ein Chaos aus Gewalt, Sex und Drogen. Mit dabei: Randals bigotter Bruder, Dealer, ein scheinheiliger Betreiber einer Entzugsklinik, Sammler von ganz speziellen Raritäten, arme Schweine und brutale Säcke.

Rüde Sprache, stakkatoartige Dialoge, aberwitzige Situationen, dazu die kongenialen Illustrationen von Michel Cassarramona machen Sick City zu einem wahren Pageturner.

Unter der Oberfläche scheint immer wieder die Sympathie durch, die O’Neill seinen beiden Hauptfiguren entgegenbringt. Einst selber Drogenkonsument, hat er Figuren geschaffen, die, bei allem Unverständnis, dass bei allen herrschen muss, die keine vergleichbaren Erfahrungen gemacht haben, auch wenn sie ganz unten sind, versuchen, ihre Würde zu bewahren. Dass sie dabei scheitern müssen, dass sie es auch ahnen, nimmt ihnen nichts. Sie sind nicht weniger am Arsch als alle anderen auch, in ihrer Sucht nur ein wenig ehrlicher als der Rest des verkorksten Figurenensembles. Hier erinnert Sick City an Naked Lunch und Trainspotting, O’Neill entsagt sich jegliche Bewertung.

O’Neill ist ein Pulp-Stück gelungen, dass im Spiel zwischen rasanter Action und kunstfertigem, glaubwürdigem Stil seinesgleichen sucht. Ein Leseabenteuer, nichts für Weicheier.

Sick City ist der dritte Roman von Tony O’Neill, und der erste, der auf Deutsch vorliegt. Erwähnenswert – wie bei allen Büchern des jungen Schweizer Verlags Walde & Graf – die Aufmachung. Das Cover mit schönem Prägedruck und sämtliche im Text vorkommende Markennamen im Original-Schriftzug.

Tony O’Neill

Sick City

  • 328 Seiten
  • 14,0 x 21,5 cm
  • gebunden
  • Übersetzt von Stephan Pörtner

ISBN 978-3-03774-023-1
34.00 CHF / 24.95 EUR [D] / 25.60 EUR [A]

Erschienen bei Walde & Graf

Walter Kepmpowski: Umgang mit Größen. Meine Lieblingsdichter – und andere


Wovon lebte Ernst Jünger eigentlich?

Walter Kempowskis Kollegen-Porträts

Alle Welt, heißt es, hatte am Weimarer Hof in Werther-Tracht zu gehen […] Ich habe mich gefragt, wenn es eine Tadellöser-Mode gäbe, wie die dann wohl aussähe.

Mangelndes Selbstbewusstsein plagte Kempowski beim Schreiben dieser Miniaturen offenbar nicht, auch wenn er akribisch aufzählt, welche Auszeichnungen die von ihm für die Welt zwischen 1997 und 1999 porträtierten Autoren erhielten – es schwingt häufig die unausgesprochene Frage mit, warum er, warum nicht ich?. Bei Martin Walser beansprucht die Aufzählung eine halbe Seite. Wie wenig man dem anderen den Erfolg gönnte, konnte man unlängst ja auf höchst vergnüglich-bitterböse Art in Raddatz‘ Erinnerungen nachlesen.

Der Band Umgang mit Größen. Meine Lieblingsdichter – und andere versammelt eine Auswahl der kurzen Porträts, von Hans Christian Andersen (auch einer der Dichter, deren Vornamen man in Abkürzungen zu zitieren pflegt) bis Stefan Zweig (er war reich, steinreich).

Viel Platz räumen die Anderen ein, denn freimütig bekennt Kempowski, Heinrich Mann nicht gelesen zu haben, meine wiederholten Versuche, ihm näherzukommen, scheiterten stets nach wenigen Seiten. Von Selma Lagerlöfs Nils Holgersson sind ihm nur noch wenige der Geschichten in Erinnerung. Manchmal ahnt man, dass er mit einem Autor nichts anfangen konnte, manchmal ertappt man ihn bei Schludrigkeiten. Über Agatha Christies Romane ist zu lesen: Wie Sherlock Holmes seinen Dr. Watson hatte, so ist beiden [Poirot und Miss Marple] ein Gehilfe beigegeben, Poirot hatte seinen Captain Hastings und Miss Marple einen senilen Freund. Da hat er dann offenbar Film und Roman verwechselt, denn der senile Freund Mr Stringer, gespielt von Stringer Davies, im echten Leben Ehemann von Margaret Rutherford und auch an ihrer Seite in Hotel International zu sehen, dem Film, für den Rutherford ihren Oscar bekam, ist eine Erfindung der Drehbuchautoren, die ja sowieso sehr frei mit Christies Romanen umgingen. Von den vier Rutherford-Filmen basiert lediglich 16:50 ab Paddington auf einem Miss-Marple-Roman, zwei sind Poirot-Adaptionen, Mörder ahoi hat kein Christie-Vorbild.

Seehundschnauzbart

Aber mehr als die Werke interessierten Kempowski „Walter Kepmpowski: Umgang mit Größen. Meine Lieblingsdichter – und andere“ weiterlesen

Klassenkampf im Literaturbetrieb. Hubert Winkels „Kann man Bücher lieben?“ und Daniel Kehlmann „Lob. Über Literatur“


Vor einigen Jahren sorgte Hubert Winkels mit einem Beitrag in der Zeit für einiges Aufsehen und für Kontroversen. Unter dem Titel Emphatiker und Gnostiker unternahm Winkels den Versuch, eine – seine – gnostische Sichtweise der Literaturkritik gegen die Leidenschaftssimulanten und Lebensbeschwörer, die Emphatiker, in Stellung zu bringen. Hier diejenige Kritik, die zuallererst das sprachliche Kunstwerk meint, die im Wissen genießt und mit analytischen Mitteln. Dort diejenigen, die eben das nicht ertragen. Hier die Zeit und Hubert Winkels (stellvertretend für viele andere), dort Übervater Marcel Reich-Ranicki, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, der Spiegel und Elke Heidenreich.

Vereinfacht: Fernsehen gegen Feuilleton, ein Kampf gegen den ökonomischen Bedeutungsverlust des klassischen Feuilletons. Es ist kein Geheimnis, dass eine Rezension in der Süddeutschen oder der Zeit nur noch wenig Einfluss auf die Verkaufszahlen eines Buches hat. Der Auftritt von Rainald Goetz in der Harald Schmidt Show hat mit Sicherheit mehr zum Verkauf von loslabern beigetragen als die Besprechungen in den fünf klassischen überregionalen Zeitungen. Und schon längst gilt die Brigitte als eins der wichtigsten Druckerzeugnisse für das Ankurbeln der Verkäufe.

Dies kann man beklagen, und dies zu Recht. Nur führt die Klage ebenso wenig zu einem Ziel wie eine erregte Grabenziehung. Auch wenn Winkels dann doch scheinbar versöhnlich für mehr Empathie bei den Gnostikern und mehr Gnostik bei den Emphatikern plädiert: Der vorliegende Band liefert Zeugnis von den Gründen, die zum beklagten drohenden Verlust der Deutungshoheit durch die Vertreter der reinen Kritiklehre führt.

Aber der Reihe nach. Winkels Buch trägt den Titel „Kann man Bücher lieben? Vom Umgang mit neuer Literatur“ und versammelt neben dem erwähnten Zeit-Artikel weitere andernorts erschienene Rezensionen, Essays, autobiographische Einsprengsel und Porträts. Interessant die Einblicke in das Leben eines hauptberuflichen Literaturkritikers, in das Preisverleihungswesen und die Kritikerschelte. Angenehm die autobiographischen Beiträge, die sich Fragen widmen, die sich jedem stellen, der von Büchern umgeben ist. Wie ordne ich die Bibliothek? Warum müssen Bücher so verdammt schwer sein? Warum ist das Regal eher zu Ende ist als die einzusortierenden Bücher? Und warum habe ich damals den riesigen Stapel ungesehen angeschleppt? Hier zeigt sich Winkels als charmanter Erzähler, der wenig Gnostisches an sich zu haben scheint. Emphatisch auch sein Porträt von Thomas Kling, mit dem ihn eine Freundschaft verband.

Der zweite Teil des Bandes versammelt – geographisch geordnet – Rezensionen aus den letzten Jahren. Und dieser zweite Teil verdeutlicht denn auch, warum Winkels Befürchtung, die Gnostiker könnten auf dem Rückzug sein, nicht von der Hand zu weisen ist. Gnostiker sind, so schreibt er, zwei Absätze in der Zeitung […] lang spröde, und mehr als einmal ertappt man sich beim Gedanken: Wenn es denn nur zwei Absätze wären.

Textanalyse muss nicht derart langweilig daherkommen, Literaturkritik – wie auch immer man sie denn nun benennt – muss nicht dröge sein, und durch die Anhäufung verstärkt sich dieser Eindruck. Vielleicht war die Aneinanderreihung keine sonderlich gute Idee, zumal das verbindende Element lediglich in der Herkunft der Autoren zu finden ist.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass wir es hier mit Kritik zu tun haben, die lediglich für die happy few, für Germanisten und Komparatisten und für die Kritikerkollegen verfasst wurde. Das ist diskursives Kreisen um sich selbst, unter Abschottung und Verteidigung der Grenzen zum gemeinen Leser.

Wenn man an Literaturkritik aber einen Anspruch als Mittler zwischen Autor und Leser stellen mag, dann wird dieser Anspruch verfehlt.

Anders da Kehlmanns Lob, das den schlichten Untertitel Über Literatur trägt. Auch dies ein Band mit vorab veröffentlichten Rezensionen, Preisreden, Poetikvorlesungen. Und anders als dem in erster Linie Kritiker, in zweiter Erzähler Winkels gelingt dem Erzähler Kehlmann die begeisterte (sowie begeisternde) Vermittlung, wenn auch nicht Literaturkritik. Mag sein, dass der Vergleich beider ungerecht ist, die sprachlichen Mittel von Kehlmann überragen. Aber ein Satz wie Ich möchte aus dieser Kautele, dieser einschränkenden oder auch Tür und Tor öffnenden Vorbemerkung auch gleich eine Eingangsfeststellung destillieren, also einem Satz, der nahezu ausschließlich dazu dient, das in ihm verwendete Fremdwort zu erklären, wird man bei Kehlmann vergebens suchen.

Unbekanntes oder wenig Gängiges findet sich nicht im Band, das unterscheidet ihn dann doch von Winkels, die Auswahlkriterien schienen: berühmt und tot, Nobelpreisträger oder Stephen King gewesen zu sein, darunter tut er es nicht. Einzige Ausnahme und zugleich schönster Text (auch weil in ihm ein Loblied auf P.G. Wodehouse gesungen wird) ist die Laudatio auf Max Goldt, der nicht tot (gottseidank), keinen Nobelpreis hat und auch nicht Stephen King ist.

Kehlmanns Betrachtungen über Shakespeare, Thomas Mann, Kleist, über Bernhards Holzfällen oder über Becketts Prosa zeugen von literarischen Vorlieben, die man vorsichtig mit konservativ beschreiben könnte. Vollends zum Konservatismus tendiert Kehlmann in seiner wütenden Absage auf das Regietheater, gehalten zur Eröffnung der Salzburger Festspiele, in der in Anlehnung an seinen Vater (Regisseur) den Regisseur als Diener des Autors betrachtet.

Trotz allem macht das Lesen Freude. Es steht außer Frage, dass Winkels Kehlmann wohl zu den Emphatikern zählen würde. Die Gnostiker aber täten gut daran, sich sprachlich etwas emphatischer zu geben. Denn keine Frage, die Literaturlandschaft braucht Gnostiker. Allerdings nicht um sich selbst willen. Sie sollten alles daran setzen, sich nicht selbst abzuschaffen.

Hubert Winkels

Kann man Bücher lieben? Über den Umgang mit neuer Literatur.

392 Seiten, gebunden
Euro (D) 24,95 | sFr 35,90 | Euro (A) 25,70

ISBN: 978-3-462-04237-5

Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch

Daniel Kehlmann

Lob. Über Literatur.

Hardcover, 192 S.
18,95 €
ISBN: 978-3-498-03548-8

Erschienen bei Rowohlt