Michaela von Aichberger malt ihre Verfolger


Die schönste Aktion momentan auf Twitter ist das Projekt „immf“ (ich male meine Follower). Die Grafikdesignerin Michaela von Aichberger hat sich vorgenommen, alle ihre Verfolger anhand ihrer Tweets zu portraitieren.

Die Portraits kann man auf Twitpic einsehen, unter dem Hashtag #immf lassen sich ddas Projekt auf Twitter verfolgen. Wer ihr auf Twitter folgen möchte, der folge @frauenfuss

Mich hat sie bereits portraitiert, das Ergebnis sieht so aus:

immf hedoniker jpegZitat: #immf Nr 68 ist für Texter, Bescheidwisser und Klugscheißer @hedoniker, der sich jeden Morgen ausschließlich aus Büchern, die mit einem Goldschnitt versehen sind, einen Thron bastelt!

Nachtrag zu „Zehn Punkte, an denen man eine gute Buchhandlung erkennt“


Nachdem der Beitrag innerhalb von 24 Stunden zum meistgeklickten Beitrag im Blog überhaupt wurde, an dieser Stelle noch ein paar Gedanken dazu. Selbstverständlich bin ich mir im Klaren darüber, dass eine Buchhandlung in erster Linie ein Unternehmen ist, dessen Ziel sein muss, Gewinn zu machen. Einige der Kommentare wiesen berechtigt darauf hin. Und natürlich sollte ein Buchhändler einen Kunden, der ein  allerdings wirklich selten dämliches Buch wie „The Secret“ kaufen will, nicht mit verächtlichen Blicken strafen.
Ein guter Buchhändler vermag es aber möglicherweise, dem Kunden stattdessen ein besseres Buch zu empfehlen (und die Messlatte für ‚besser’ liegt hier extrem niedrig). Und natürlich wird er auch „The Secret“ verkaufen, wenn es denn unbedingt sein muss.
Bei allen zehn Punkten auf der Liste hatte ich sowohl im Positiven als auch Negativen bestimmte Buchhandlungen vor Augen.
Keine erfüllt alle Kriterien, aber zum Glück erfüllen einige zumindest viele dieser Kriterien. Es gibt sie nämlich, die Buchhandlungen, in denen im Eingangsbereich nicht stapelweise 0815-Bestseller präsentiert werden. In denen man nicht vergebens nach gar nicht mal so ausgefallenen, aber nicht omnipräsenten Romanen sucht. In denen es tatsächlich noch ein Regal gibt, das komplett mit Lyrik gefüllt ist. Buchhandlungen, deren Schaufenster einen geradezu zwingt, „Nachtrag zu „Zehn Punkte, an denen man eine gute Buchhandlung erkennt““ weiterlesen

Zehn Punkte, an denen man eine gute Buchhandlung erkennt


1. Das Schaufenster ist thematisch dekoriert.

2. Auf die Frage, welches Buch denn empfehlenswert sei, antwortet der/die Buchhändler/–in nicht sofort, sondern mit einer Gegenfrage nach den Lieblingsbüchern.

3. Die Antwort auf die Frage, welchen Autor der/die Buchhändler/–in empfehlen kann, lautet niemals Coelho/Kerkeling/Amelie Fried/ Gablé/Stephenie Meyer/Brown.

4. Auf die Frage, wo Rhonda Byrnes „The Secret“ liegt, bekommt der Kunde als Antwort ein genuscheltes „Muss „Zehn Punkte, an denen man eine gute Buchhandlung erkennt“ weiterlesen