Kleinere, unabhängige Verlage: Voland & Quist


Der in Sachsen beheimatete Verlag wurde 2004 von Sebastian Wolter und Leif Greinus gegründet. Der Name ist ein Konstrukt aus zwei literarischen Gestalten. Voland ist der Teufel in Bulgakows „Meister und Margarita“, Quist, als charakterlicher Gegenpart zu Voland, ist der Figur des Quinten Quist aus Mulischs „Die Entdeckung des Himmels“ entlehnt, einer Figur, die den himmlischen Auftrag ausführt, die mosaischen Gesetzestafeln in den Himmel zu bringen. Die Schwerpunkte des Verlagsprogramms liegen auf Lesebühnenliteratur, spoken-word-lyrics, und auf zeitgenössischer Literatur aus Osteuropa, die in der Reihe Sonar erscheint. Lesebühnenliteratur bedingt Hörbarkeit und aus diesem Grund liegt jedem Buch von Voland & Quist eine CD oder DVD bei, die umfangreiche Auszüge aus den Werken enthält. Als einziger Verlag im deutschsprachigen Raum verbindet Voland & Quist konsequent die beiden Medien Buch und CD. Mehr Informationen auf

Voland & Quist.de

Dort finden sich auch Hör- und Leseproben zu allen Veröffentlichungen. Der Verlag betreibt auch ein spannendes Verlagsblog Hier finden sich regelmäßig Informationen, Videos und Interviews. An dieser Stelle mal noch ein Kompliment für die Präsentation im Internet, an der sich die meisten Verlage ein Beispiel nehmen können.

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