Kunst braucht Mäzene


Unter diesem Motto findet am 1. März in Berlin die KOOKgala statt.

Die Besucher haben die Möglichkeit, Geld gegen Schönheit einzutauschen, zahlreich Künstler stellen Autografen, Bilder und Fotografien zur Verfügung. Mit der Aktion will kookbooks auf die schwierige finanzielle Lage von Unternehmen, die im künstlerischen Bereich tätig sind, hinweisen. Der große Teil des Erlöses kommt dem kookbooks Verlag zu gute.Die Gala ist der Höhepunkt der Aktion „Kunst braucht Mäzene“, die von zahlreichen Lesungen und Konzerten begleitet wird.

Alle Informationen zur Aktion und zu den Kunstwerken finden sich auf der Seite „Kunst braucht Mäzene“

Stapel ungelesener Bücher. Update 3


Neuzugänge in den letzten beiden Wochen:

Wolfgang Welt: Doris hilft (Suhrkamp Tb)

Kandinsky: Das druckgrafische Werk (Wienand)

Christoph Brech: Rom (Wienand)

Auf dem Stapel:

Ketil Bjornstad: Der Fluß (Insel)

Peter Crane: Wir leben nun mal auf einem Vulkan (Weidle)

Hanne Kulessa: Der Große Schwarze Akt (Weidle)

Raymond Federmann: Pssst! Geschichte einer Kindheit (Weidle)

Chuck Palahniuk: Das letzte Protokoll (Goldmann)

Ian Flemming: James Bond jagt Dr. No (Heyne)

Hanns-Josef Ortheil: Die Nacht des Don Juan

William Butler Yeats: Irlands Königreich der Schatten (Jung & Jung)

Ursula Krechel: Shanghai fern von wo (Jung & Jung)

Edo Popovic: Kalda (Voland & Quist)

Plutarch: Die großen Griechen und Römer, Bd. 1 (Wunderkammer)

Dietmar Dath: Dirac (Suhrkamp)

Donald Windham: Dog Star (Lilienfeld)

Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften

Nick Hornby: A long way down

Markus Werner: Am Hang

Peter Handke: Der Bildverlust oder Durch die Sierra de Gredos

Lewis Carroll: Sylvie und Bruno

runter vom Stapel, in “Bearbeitung”:

Rene Becher: Etzadla (Plöttner Verlag)

Herman Melville: Die große Kunst, die Wahrheit zu sagen (Jung & Jung)

Oscar A. H. Schmitz: Bürgerliche Boheme (Weidle)

Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2009


Kategorie Belletristik

    • Wilhelm Genazino: Das Glück in glücksfernen Zeiten (Carl Hanser Verlag)
    • Reinhard Jirgl: Die Stille (Carl Hanser Verlag)
    • Daniel Kehlmann: Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten (Rowohlt Verlag)
    • Sibylle Lewitscharoff: Apostoloff (Suhrkamp Verlag)
    • Andreas Maier: Sanssouci (Suhrkamp Verlag)
    • Julia Schoch: Mit der Geschwindigkeit des Sommers (Piper Verlag)

Kategorie Sachbuch/ Essayistik

    • Matthias Frings: Der letzte Kommunist. Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau (Aufbau Verlag)
    • Andreas Kossert: Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 (Siedler Verlag)
    • Herfried Münkler: Die Deutschen und ihre Mythen (Rowohlt Berlin Verlag)
    • Jürgen Neffe: Darwin. Das Abenteuer des Lebens (C. Bertelsmann)
    • Karl-Heinz-Ott: Tumult und Grazie. Über Georg Friedrich Händel (Hoffmann und Campe)

Kategorie Übersetzung

    • Michael Kellner: William S. Burroughs: Naked Lunch (Nagel & Kimche)
    • Esther Kinsky: Olga Tokarczuk: Unrast (Schöffling & Co.)
    • Susanne Lange: Miguel de Cervantes: Don Quijote von der Mancha (Carl Hanser Verlag)
    • Hans-Christian Oeser: Maeve Brennan: Der Morgen nach dem großen Feuer (Steidl Verlag)
    • Elke Schönfeld: Saul Bellow: Humboldts Vermächtnis (Kiepenheuer & Witsch)

    Im letzten Jahr gewannen Clemens Meyer, Irina Liebmann und Fritz Vogelgsang den Preis.

Suhrkamp zieht nach Berlin


Die Entscheidung ist gefallen, der Suhrkamp-Verlag verlässt Frankfurt und zieht nach Berlin. Ulla Unseld-Berkéwicz begründet die Entscheidung gegenüber der FAZ damit, dass die alte und die neue Suhrkamp-Kultur zusammengeführt werden. Eine Depandance bleibt aber wohl in Frankfurt. Der Umzug soll zum Jahresende stattfinden.

Stapel ungelesener Bücher. Update 2


Neuzugänge in dieser Woche:

Keine.

Auf dem Stapel:

Ketil Bjornstad: Der Fluß (Insel)

Peter Crane: Wir leben nun mal auf einem Vulkan (Weidle)

Hanne Kulessa: Der Große Schwarze Akt (Weidle)

Raymond Federmann: Pssst! Geschichte einer Kindheit (Weidle)

Chuck Palahniuk: Das letzte Protokoll (Goldmann)

Ian Flemming: James Bond jagt Dr. No (Heyne)

Hanns-Josef Ortheil: Die Nacht des Don Juan

William Butler Yeats: Irlands Königreich der Schatten (Jung & Jung)

Ursula Krechel: Shanghai fern von wo (Jung & Jung)

Edo Popovic: Kalda (Voland & Quist)

Plutarch: Die großen Griechen und Römer, Bd. 1 (Wunderkammer)

Dietmar Dath: Dirac (Suhrkamp)

Rene Becher: Etzadla (Plöttner Verlag)

Donald Windham: Dog Star (Lilienfeld)

Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften

Nick Hornby: A long way down

Markus Werner: Am Hang

Peter Handke: Der Bildverlust oder Durch die Sierra de Gredos

Lewis Carroll: Sylvie und Bruno

runter vom Stapel, in „Bearbeitung“:

Herman Melville: Die große Kunst, die Wahrheit zu sagen (Jung & Jung)

Oscar A. H. Schmitz: Bürgerliche Boheme (Weidle)

Arschloch? Na und! Thomas Bernhard: Meine Preise


bernhard320 Jahre nach dem Tod Bernhards erscheint dieser Band, dem ein bisher unveröffentlichtes Manuskript zugrunde liegt.

In neun Kapiteln rechnet Thomas Bernhard mit dem Preisverleihungswesen ab. Die Preise sind ihm zuwider, die Honoratioren verachtet er, das Preisgeld will er allerdings.

Den Grillparzerpreis nimmt er noch an, obwohl dieser mit keinem Preisgeld verbunden war. Und wird gedemütigt. Niemand begrüßt den Preisträger, der sich  daraufhin in die Mitte des Saales setzt, nicht auf den für ihn bestimmten Platz in der ersten Reihe. Mit einer Mischung aus Trotz und kindischem Vergnügen beobachtet er die aufkommende Hektik ob des fehlenden Preisträgers und lässt sich erst herab, seinen Platz einzunehmen, nachdem der Präsident der Akademie der Wissenschaften ihn persönlich darum bittet. Dass in der Laudatio Stücke aufgezählt werden, die er nie geschrieben hat und das die anwesende Ministerin nach der Preisverleihung „mit unnachahmlicher Arroganz und Dummheit in der Stimme: ja, wo ist denn der Dichterling?“ fragte, machte die Schmach perfekt.

Ab da dann nur noch Preise, die mit einer Preissumme verbunden waren. Am liebsten einfach nur Scheck abholen, danach noch lecker essen gehen mit dem Verleger (Julius-Campe-Preis) und anschließend das Preisgeld in einen Sportwagen investiert. So kann es gehen, da gibt es keinen Grund zur Klage, auch wenn der Sportwagen kurz darauf in Jugoslawien geschrottet wird.

Den Scheck holte er sich in Hamburg ab, eine Stadt, die Bernhard liebte. Anders Bremen, wo ihm der Literaturpreis der Freien und Hansestadt Bremen verliehen wurde. „Bremen verabscheute ich vom ersten Moment an, es ist eine kleinbürgerliche unzumutbar sterile Stadt.“ Auch Regensburg, Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, „Kirchen und enge Gassen, in welchen immer stumpfsinniger werdende Menschen „Arschloch? Na und! Thomas Bernhard: Meine Preise“ weiterlesen