Chancenlos und doch … David Signer: Keine Chance in Mori


signer_mori_cover_wTheaterregisseur Serge hat endlich die Chance, an einem renommierten Theater ein Stück zu inszenieren. Dann erhält einen Anruf des einflussreichen Herrn Cronenberg, Vater seiner Freundin und von Max. Der ist in Westafrika verschwunden, wo er für eine Versicherung eine Risikoanalyse anfertigen sollte. Cronenberg erteilt Serge den Befehl, sich auf die Suche nach Max zu machen. Es wird eine Reise ohne Wiederkehr, der Leser erfährt dies bereits auf der ersten Seite.

Serge erhält immer wieder E-Mails von Max, in denen dieser berichtet, dass er sich mit Fatou verlobt hat und diese scheinbar von Rebellen entführt wurde. In Afrika angekommen, findet sich zunächst keine Spur des Verschwundenen, nur ein paar Schriftstücke geben vage Hinweise. Es entwickelt sich eine abenteuerliche Suche, auf der Serge durch einen Hexer den Hinweis auf ein Rebellennest in der Wüste namens Mori bekommt. Serge reist dorthin und immer stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Bald kann er nicht mehr unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist und weiß nicht mehr, welches Spiel mit ihm gespielt wird. Am Ende erkennt Serge, dass er keine Chance hat und doch …

„Keine Chance in Mori“ ist der erste Roman des Ethnologen David Signer. Ein kluger, gut geschriebener und spannender Unterhaltungsroman.

Erschienen bei Salis.

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