Buchmesse – Nachlese


Voll war es, spannend war es, schön war es.
Man trifft Alice Schwarzer auf der Rolltreppe, Elke Heidenreich am Stand, Denis Scheck unermüdlich für den Deutschlandfunk unterwegs, Bruce Darnell von Massen von Jugendlichen umlagert, Peter Sodann auf der Toilette, Schauspieler, Autoren, Musiker – alle auf dem Gelände der Neuen Messe versammelt.
Clemens Meyer bekommt den Preis der Leipziger Buchmesse, er ist ja schließlich die coolste Sau im aktuellen deutschen Literaturbetrieb und nicht nur das, er ist auch ein richtig guter Autor und ein würdiger Preisträger.
Die offizielle Meldung ist noch nicht raus, aber ich vermute, er wird auch einen zweiten, inoffiziellen Ehrenpreis bekommen – sein Erzählband „Die Nacht, die Lichter“ dürfte wohl auch das am meisten geklaute Buch gewesen sein.
Es gab wieder viele kleine Verlage mit tollem Programm zu entdecken, dazu aber demnächst mehr.

Vorstellen will ich hier ein Projekt, das mich wirklich begeistert hat: die Buchkinder Leipzig.
Es handelt sich um eine Buch- und Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche. Hier entwickeln Kinder zusammen Geschichten, illustrieren sie und binden sie dann selbst zwischen Buchdeckel. Das Resultat sind wunderschöne Bücher mit fantasievollen Geschichten und Bildern, mal witzig, mal traurig, mal spannend. Die Bücher überzeugen auch durch ihre Optik und gehören zum Schönsten, was ich auf der Leipziger Buchmesse entdeckt habe.
Einfach mal reinschauen.

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