Wie Österreich Weltmeister wurde


Bücher mit Fußballanekdoten gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, auf die meisten derartigen Druckerzeugnisse kann man getrost verzichten.
Umso schöner, dass man immer mal wieder auf ein Buch stößt, das Geschichten enthält, die der Fußballinteressierte nicht bereits zehnmal an anderen Stellen gelesen hat.
„Wie Österreich Weltmeister wurde“ von Ulrich Hesse-Lichtenberger (Verlag Die Werkstatt) ist so eine erfreuliche Ausnahme.
In 111 kurzen Kapiteln versammelt der Band spannende, lustige, traurige und kuriose Geschichten rund um den Fußball.
Wen es interessiert, warum sich der Anpfiff eines WM-Finals verzögerte, weil keine Fahne der DDR vorhanden war oder welcher Spieler ein Tor erzielte, obwohl im Tor zwei Soldaten mit Maschinenpistolen standen und dies verhindern wollten und was das Besondere an der Tatsache ist, dass innerhalb von 34 Jahren nur in vier Finals des Europapokals der Landesmeister ein 0:1 Rückstand noch umgebogen wurde – für den ist das Buch ein absolutes Muss!
Sauber recherchiert und fundiert, ansprechend geschrieben, kurzum: Ein tolles Buch.


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Buchmesse – Nachlese


Voll war es, spannend war es, schön war es.
Man trifft Alice Schwarzer auf der Rolltreppe, Elke Heidenreich am Stand, Denis Scheck unermüdlich für den Deutschlandfunk unterwegs, Bruce Darnell von Massen von Jugendlichen umlagert, Peter Sodann auf der Toilette, Schauspieler, Autoren, Musiker – alle auf dem Gelände der Neuen Messe versammelt.
Clemens Meyer bekommt „Buchmesse – Nachlese“ weiterlesen

Island wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2011 – Finnland ist sauer


Offizielles Gastland der Frankfurter Buchmesse 2011 wird Island. Diese Entscheidung wurde Ende Februar bekannt gegeben. Island setzte sich gegen den Mitbewerber Finnland durch. Für Verstimmung sorgte die Entscheidung bei Iris Schwanck, der Direktorin des finnischen Büros für Literaturförderung. Ihr gegenüber soll Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, angeführt haben, dass die Schließung des Nokia-Werks in Bochum die Aussichten für die finnische Bewerbung ungünstig beeinflusst hat. Boos dementierte dies allerdings. Die Entscheidung wurde in skandinavischen Tageszeitungen heftig kritisiert. Mehr zum Thema hier, hier und hier.

Wie dem auch sei, Island ist ein würdiges Gastland. Literatur nimmt eine zentrale Stellung innerhalb der isländischen Kultur ein. Island hat, bei nur rund 300.000 Einwohnern, eine große Anzahl international erfolgreicher Autoren vorzuweisen.