2010: Das Internet ist am Ende?


Laut einer Studie der Nemertes Research Group wird im Jahr 2010 die Kapazität des Internets erschöpft sein, wenn die Provider nicht deutlich stärker in backbones investieren. Die benötigte Investitionssumme beträgt allein in den USA rund 50 Mrd. Dollar.

Die Provider wurden offenbar von den Datenmengen überrascht, die vor allem durch Videos benötigt werden, allein in diesem Jahr werden 161 Exabytes (1 Exabyte=1018 Byte, 1 Exabyte=50.000 Jahre Videos in DVD-Qualität)) eingestellt.

Um die Exaflood verarbeiten zu können, müssen weltweit ca. 137 Mrd. Dollar investiert werden und damit doppelt soviel, wie die Provider bisher an Investitionen geplant haben.

Und wenn nicht? Dann wird man wohl in Zukunft Pornos wieder in der DVDeothek ausleihen müssen.

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5 Gedanken zu “2010: Das Internet ist am Ende?

  1. Oho, da ist er, der erste Wetterballon der Telekommunikatoren – Internet for free? Das wird mal gewesen sein! Zu Gunsten des infrastrukturellen Aufbaus wird der User – also wir alle – angehalten werden, in einen Netzfond einzuzahlen; gestaffelte Preise je nach Nutzerverhalten: YouTube-Tarif, P2P-Tarif, Wikipedia-Tarif, Mail-Tarif; Politiker debattieren über den Umfang einer zur demokratischen Willensbildung geeigneten Grundversorgung.

    Schöne neue Welt. Hat man halt wieder Zeit zum Lesen.

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