Bachmannpreis 2009 – Der zweite Tag, Teil 1

Bachmannpreis 2009 – Der zweite Tag, Teil 1
Der Vormittag.
1. Linda Stift (auf Vorschlag von Karin Fleischanderl): Die Welt der schönen Dinge
Der Text beschreibt das Innere eines Flüchtlingstransporters. Von Schleppern in einem LKW zusammengepfercht berichtet die Erzählerin von Enge, vom Verlust jeglicher Intimsphäre. Dies geschieht teilweise sehr detailliert, alles verdichtet sich. Der der Text bleibt unbestimmt, [...]

Bachmannpreis 2009 – Der erste Tag

Der erste Tag ist vorüber, die ersten fünf Autoren haben gelesen.
1. Lorenz Langenegger (auf Vorschlag von Alain Claude Sulzer): Der Mann mit der Uhr
Ein ziemlich dröger Beginn mit der Geschichte eines Mannes, Viktor, der in einer dunklen Hinterhofwohnung lebt, eher Einzelgänger, aber mit Freundin, Angst davor für einen Sonderling gehaltzen zu werden. Einen Job hat [...]

Tage der deutschsprachigen Literatur 2009 – Bachmannpreis

Alle Informationen zu den diesjährigen Tagen der deutschsprachigen Literatur findet man auf den offiziellen Seiten.
Alle Informationen? Nein, eine Information hört nicht auf, der Auffindung Widerstand zu leisten!
Eigentlich ist die Seite zum Bachmannpreis durchaus lobenswert und durch das Text- und Video-Archiv eine schöne Fundgrube.
Aber liebe Gestalter von bachmannpreis.eu: Es ist immer eine gute Idee, bei einer [...]

Kleinere, unabhängige Verlage: Voland & Quist

Der in Sachsen beheimatete Verlag wurde 2004 von Sebastian Wolter und Leif Greinus gegründet. Der Name ist ein Konstrukt aus zwei literarischen Gestalten. Voland ist der Teufel in Bulgakows „Meister und Margarita“, Quist, als charakterlicher Gegenpart zu Voland, ist der Figur des Quinten Quist aus Mulischs „Die Entdeckung des Himmels“ entlehnt, einer Figur, die den [...]

Kleinere, unabhängige Verlage: Zeter & Mordio

Zeter & Mordio – Verlag für Nebenwelten
Ein Verlag aus meiner direkten Nachbarschaft, der Nordstadt in Hannover.  Zeter & Mordio wurde im Jahr 2004 von maYa birken gegründet. Der Verlag bietet verschiedenen Künstlern eine Plattform, um ungewohnten Ansätzen nachzugehen und künstlerischen Austausch jenseits vom Mainstream zu ermöglichen. Zeter & Mordio organisiert auch zahlreiche literarische Veranstaltungen, [...]

twitternde Verlage

Mittlerweile nutzen zahlreiche Verlage Twitter. Ich hab an dieser Stelle mal nur Verlage aus dem Bereich Belletristik ausgewählt und auch nur Verlage, die regelmäßig Twitter nutzen.
Kein & Aber
Voland & Quist
zeter & mordio
Patmos
Mare
Berlin Verlage
Worthandel
Dörlemann
Bernstein Verlag
KiWi
Piper
Randomhouse
Eichborn
Verlag vergessen? Ergänzungen bitte als Kommentar.

Meine Lieblingsbücher der ersten Jahreshälfte 2009

Wieder mal Zeit für eine Zwischenbilanz. Die Favoriten aus den Monaten Januar – Juni 2009.
Wolfgang Welt: Doris hilft. (Suhrkamp)
Raymond Federman: Pssst! Geschichte einer Kindheit. (Weidle)
Thomas Kapielski: Mischwald (edition suhrkamp)
Christian Hawkey: Reisen in Ziegengeschwindigkeit (kookbooks)
Harry Rowohlt: Gottes Segen und Rot Front. (Kein & Aber)

Briefwechsel Goethe-Schiller im Blog und in Echtzeit

Morgen, am 13. Juni 2009 startet ein Blog, in dem der Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller in Echtzeit veröffentlicht wird. Echtzeit bedeutet, dass 1011 Briefe jeweils am Tag des Verfassens, zeitversetzt um 215 Jahre, im Blog veröffentlicht werden. Das Projekt ist auf 11 Jahre angelegt, dem Zeitraum  des Briefwechsels.Unter Briefwechsel Schiller-Goethe lässt sich die Korrespondenz [...]

Die Situation der Indie-Verlage. Voland & Quist über Risiken und Chancen

Im Voland & Quist Verlagsblog ist eine spannende Betrachtung zum Ist-Zustand der Indie-Verlage zu finden. Besondere Bedeutung misst V & Q dabei dem Internet zu:
Da wir unabhängigen Verlage kaum Einfluss darauf haben, ob wir im Buchhandel oder in den Feuilletons stärker wahrgenommen werden, müssen wir andere Wege finden, mit Lesern direkt in Kontakt zu treten. [...]

alle finden es toll, nur kaufen tut kaum einer

Lyrik zu verlegen ist ein hartes, ein fast aussichtsloses Geschäft. Viel gelobt werden diejenigen Verlage, die es dennoch wagen. Kaufen kann man sich von diesem Lob aber nichts und einen Verlag finanzieren schon gar nicht. Kookbooks machte Anfang des Jahres mit der Aktion „Kunst braucht Mäzene“ auf die prekäre Situation aufmerksam und vor Kurzem gab [...]