Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude


Zum Welttag des Buches (und des Bieres) wieder mal die Aktion “Blogger schenken Lesefreude”. Und ich bin dabei und verschenke zum einen:

 

 

Zum zweiten:

Nembach gypsy blues

Eberhard Nembach: Gypsy Blues

 

Beide Thriller sind im Polar Verlag erschienen. Wer einen der beiden haben möchte, einfach in einem Kommentar Interesse anmelden. Die Zahnfee oder irgendwer anderes wird dann zwei Kommentatoren auswählen.

 

Disclaimer: Ich betreue für den Polar Verlag die Social-Media-Aktivitäten und werde dafür auch bezahlt. Die Bücher werden vom Verlag gestellt. Da dies hier aber mein Blog ist, mache ich die Verlosung vollkommen freiwillig, weil ich beide Bücher guten Gewissens empfehlen kann.

Leo-Buchtipps Mai 2014


Meine drei Empfehlungen in Leo – Das Anhalt Magazin für den Mai:

 

Leo_Buchseite_Mai2014

Leo-Buchtipps April


Meine drei Empfehlungen in Leo – Das Anhalt Magazin für den April:

Leo Buchseite April 2014

 

Leo-Buchtipps März


Meine drei Buchempfehlungen in Leo – Das Anhalt Magazin für den März

Buchtipps März

11 Fragen, 11 Antworten


Die Miriam hat ein paar Fragen an mich weitergereicht und ich bin zu höflich, um sie nicht zu beantworten. Eigentlich soll man in diesem Beitrag noch eine bestimmte Grafik mit einbauen, aber hey Miriam: Du hast nicht ernsthaft erwartet, dass ich dieses Mädchen-mit-Blumenstrauß-Bildchen verwende, oder?

Zu den Fragen:

1. Wie viele nette Leute hast du durch dein bloggen kennengelernt?

Ich trenne bloggen nicht von meinen anderen Aktivitäten in diesem Internet, deshalb lässt sich das nicht einzeln aufschlüsseln. Insgesamt aber: viele. Ob die das allerdings auch von mir behaupten würden?

2. Wie wurde dein bester Freund dein bester Freund?

Es sind zwei. Und das verlief absolut unspektakulär. Einen habe ich schon zu Schulzeiten kennengelernt, eine an der Uni. Und nach vielen Jahren stellt man dann fest, dass sich seit damals nichts geändert hat. Man sieht sich nur ein paar Mal im Jahr, und trotzdem ist alles wie früher.

3. Angenommen, du bist der/die einzige mit einem Smartphone am Tisch: Guckst du drauf und benutzt es?

Das kommt sicher ein wenig auf den Tisch und die dort versammelten Personen an und ob zum Beispiel grad 96 spielt und der Liveticker läuft, aber tendenziell: ja. Allerdings nicht permanent.

4. Was ist Glück für Dich?

Das kann alles mögliche sein, es hängt aber immer mit einem speziellen Menschen zusammen.

5. Was möchtest Du schon immer mal machen und hast es noch nicht verwirklicht?

Och, pff, keine Ahnung.

6. Was ist das schönste, was dir heute passiert ist?

Es ist ja noch nicht mal Mittag, ich hoffe, da kommt noch was.

7. Wen möchtest Du mal im Leben treffen, wenn alles möglich ist?

Mit 18 hätte ich gesagt: Egal, Hauptsache sie sieht gut aus und will mit mir ins Bett.

8. Bist du ein Morgen- oder ein Nachtmensch?

Ich stehe zwar unter der Woche relativ zeitig auf, bin aber viel häufiger nach Mitternacht weniger müde als morgens um sieben.

9. Was ist dein Lieblingsort?

Es gibt nicht den einen Ort. Das kann im Sommer ein Biergarten sein oder die Bretterbude am Strand in Portugal, das kann das Stadion sein, die Kneipe, meine Couch, mein Bett …

10. Welches Buch schenkst du jedem, der es noch nicht hat?

Schwierig, weil Menschen ja durchaus zu unterschiedlichen Geschmäckern neigen. Mit dem „Känguru-Manifest“ und den „Känguru-Chroniken“ kann man aber nichts falsch machen.

11. Dein Lebensmotto lautet:

Gibt’s das Essen auch in der Geschmacksrichtung „lecker“?

Neue Fragen, klassisch dem Proust geklaut:

1. Wo möchten Sie leben?

2. Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

3. Ihre liebsten Romanhelden?

4. Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?

5. Ihre Lieblingsheldinnen/-helden in der Wirklichkeit?

6. Ihr Lieblingsmaler?

7. Ihr Lieblingsautor?

8. Ihre Lieblingstugend?

9. Ihre Lieblingsbeschäftigung?

10. Ihr Hauptcharakterzug?

11. Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Nehmen darf sie sich, wer darauf Bock hat, vielleicht Asal oder Johannes?

Meine Buchtipps für den Februar


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Was ich lese, wenn ich keine Bücher lese


Zeitungen

Ich habe keine Tageszeitung im Abo – mir fehlt dazu tatsächlich die Zeit, da ich dummerweise immer versuche, alles zu lesen (man hat es ja bezahlt), was bei der Süddeutschen mindestens zwei Stunden täglich in Anspruch nimmt. Aber ich kaufe Tageszeitungen, meist ein- oder zweimal in der Woche. Die Qualität einer Tageszeitung bemisst sich für mich an der Qualität ihres Feuilletons, freitags kaufe ich häufig die SZ, auch wegen des SZ-Magazins, sonnabends wahlweise die SZ, die FAZ, mitunter auch die Welt, die allein wegen der sonnabendlichen Literarischen Welt, mit wenigen Ausnahmen ist hier das Feuilleton  nicht der Rede wert. Sonntags muss ich häufig arbeiten, sodass ich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung seltener lese, als ich das eigentlich möchte. Einige Monate hatte ich ein Sonnabend-Abo der taz, bis ich dann feststellte, dass ich nur wenige Seiten aus der Sonntaz wirklich wirklich gern las, zu wenig Text für zu viel Geld. Meine perfekte Zeitung erschiene sonnabends, enthielte die gesammelten Wochenfeuilletons aus SZ und FAZ sowie die Seite drei der Süddeutschen plus der Literarischen Welt. Zudem gibt es immer mal wieder Phasen, in denen ich regelmäßig die Zeit kaufe, momentan ist grad keine derartige Phase. Pflicht sind die Literaturbeilagen von SZ, FAZ, taz und Zeit zu den beiden Buchmessen. Die lokale Neue Presse lese ich mehrmals monatlich ganz genau am Abend vorher – als Korrekturleser. Allerdings passiert es dann regelmäßig, dass ich nach Hause komme, Lieblingsfrau mich fragt, was alles so passiert sei und ich antworten muss, dass ich das schon wieder vergessen habe. Neue Presse und die zweite Regionalzeitung, die Hannoversche Allgemeine Zeitung, liegen in meinen Lieblingscafes und in der Stammkneipe aus, da werfe ich dann immer einen Blick rein.

Zeitschriften

Im Abo habe ich die dreimal jährlich erscheinende Leipziger Literaturzeitschrift edit, die ebenso häufig erscheinende Bella triste aus Hildesheim sowie die österreichische Volltext. Die beiden ersten vermitteln einen guten Überblick zu Tendenzen der jungen Literaturszene, Volltext überrascht immer mal wieder mit der Themenauswahl. Von Zeit zu Zeit lese ich auch das Bücher Magazin. Dort finden sich immer ein paar lesenswerte Artikel, zudem sind die Macherinnen äußerst sympathisch.

Außerdem kommt zweimal im Jahr Bauhaus – die Zeitschrift der Stiftung Bauhaus ins Haus, die schon allein aus optischen Gründen die 8 Euro pro Ausgabe wert ist. Immer kaufe ich die 11 Freunde am Kiosk, meistens die Spex, manchmal – themenabhängig – die Brand eins, gelegentlich Cicero mit Literaturen als Beilage. Da ich für Leo – Das Anhalt Magazin die Bücherseite mit Inhalt fülle, bekomme ich jede Ausgabe zugeschickt und lese sie auch, ein Stück Heimat.

Webseiten

Natürlich SPON, im Schnitt zweimal am Tag. Neben den Seiten der üblichen Tageszeitungen sowie den heimatlichen Dessauer Lokalseiten der Mitteldeutschen Zeitung schaue ich regelmäßig auf den Seiten vom Freitag, der Jungle World, Falter, Spex und Vice vorbei. Außerdem spült meine Facebook-Timeline regelmäßig Lesenswertes rein. Längere Artikel und alles, was ich archivieren möchte, lade ich mir via Readability auf mein Tablet. Dort habe ich auch Flipboard eingerichtet, unter anderem mit Monopol, Neon, Wired, jetzt.de, Intro, The Atlantic Monthly und n+1 – wobei ich überall nur unregelmäßig reinschaue.

Reportagen.fm stellt immer freitags die drei (subjektiv) besten Reportagen der vergangenen Woche zusammen. Seit einigen Monaten entwickelt sich Waahr zu einer schier unerschöpflichen Fundgrube älterer Feuilletons, die Seite bietet Stoff für Monate. Von Zeit zu Zeit suche ich auch gezielt nach Artikeln von Autoren wie Moritz von Uslar, Peter Glaser, Kathrin Passig, Diedrich Diederichsen, Benjamin von Stuckrad-Barre und einigen anderen. Im Medien-Menü von Christoph Koch (dem ich quasi die Idee zum Artikel geklaut habe, was aber nicht schlimm ist, da er sie von The Atlantic Wire hat) finde ich fast immer Seiten, die ich noch nicht kannte.

Blogs

Ich bin kein großer Blogleser, zumindest verfolge ich nur wenige Blogs regelmäßig. Meist verliere ich sie wieder aus den Augen, ich habe es mit Feedreadern versucht, was fast immer damit endete, dass ich alles nach Wochen ungelesen gelöscht habe. Es gibt aber Ausnahmen, einige Blogs lese ich wirklich gern und regelmäßig – Blogs von Menschen, die ich kenne, die meisten der von mir gelesenen Blogautoren waren im letzten Sommer in Berlin auf einer Grillparty. Anne Schüßler war nicht auf der Party, hatte aber eine Einladung. Sie klaut mir jeden Monat mehrere Stunden Lebenszeit, die ich mit ihren gesammelten Lieblingstweets verbringe. Sie erklärt das Internet und auch sonst lese ich sie gern. Einer der wenigen Blogs, vermutlich sogar der einzige, auf dem ich jeden Beitrag gelesen habe, ist der von Frau Meike. Johannes Mirus hat in letzter Zeit nicht viel zu lachen, auf 1ppm beschäftigt er sich unter anderem mit den Klassenerhaltschancen des 1. FC Nürnbergs – wahrlich kein Spaß. Mit Serotonic gibt es zahlreiche Übereinstimmungen im Seriengeschmack, sie darf mich gern mal zu einem Bananenbrot einladen. Und gerade fällt mir ein, dass es noch ein Blog gibt, auf dem ich alles gelesen habe, Asal schreibt tolle Texte.

Zudem macht das Lesen vom Umblätterer ebenso klüger wie das Lesen vom Begleitschreiben.

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